Auf der Suche nach nachhaltigen Antriebslösungen für Industrie und Schifffahrt stellen Gasmotoren eine hervorragende Alternative dar. Neben den gasbetriebenen Ford Motoren bieten wir Ihnen über unsere Partner Guascor Energy und MAMotec leistungsstarke, stationäre Gasmotoren für verschiedene Gasarten, einschließlich Wasserstoff, Erdgas und Biogas. Nehmen Sie heute Kontakt auf. Gemeinsam finden wir den passenden Motor für Ihre Anwendung.
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Nikolai Vetter
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Der Gasmotor gehört zur Gruppe der Verbrennungsmotoren und arbeitet nach dem Otto-Prinzip, also ähnlich wie ein Benzinmotor mit Fremdzündung. Wie der Name bereits verrät, wird dieser Motor mit gasförmigen Brennstoffen wie Erdgas, Flüssiggas, Holzgas, Biogas oder Wasserstoff betrieben. Aufgrund der Vielfalt an Gassorten und deren Reinheitsgrad ist es notwendig, den Motor entsprechend anzupassen.
Die Modifikationen, die an einem Motor vorgenommen werden müssen, um diesen mit Gas zu betreiben, sind in der Regel begrenzt. Das macht Ottomotoren für diese Art der Nutzung besonders geeignet. In einigen speziellen Fällen werden Dieselmotoren zu gasbetriebenen Verbrennungsmotoren umgerüstet, wobei diese Anpassungen meist rein elektronischer Natur sind. Häufig kommen Gasmotoren auch als Bi-Fuel-Motoren zum Einsatz. Das bedeutet, dass der Motor wahlweise mit Gas oder Benzin betrieben werden kann. Besonders bei PKWs hat sich diese Anwendungsmöglichkeit durchgesetzt.
Im Vergleich zu Dieselmotoren weisen Gasmotoren, insbesondere Biogas Motoren, einige deutliche Unterschiede und Vorteile auf. Ein wesentlicher Vorteil liegt in seinem in der Regel saubereren Verbrennungsprozess im Vergleich zum Dieselmotor. Besonders hervorzuheben ist die Effizienz von Biogas Motoren, die mit erneuerbaren Brennstoffen betrieben werden. Als mobile Arbeitsmaschine hat der Gasmotor den Vorteil, ohne komplexe Abgasnachbehandlung die Abgasnorm EU Stage-V zu erfüllen. Hierfür ist lediglich ein 3-Wege-Katalysator erforderlich. Diese Tatsache vereinfacht den Aufbau des Systems erheblich. Die Ausfallzeiten aufgrund von Problemen an der Abgasanlage wie Versottung, Regeneration oder DPF-Verstopfung werden reduziert. Zudem ist der Platzbedarf des Katalysators deutlich geringer als bei einer Dieselversion mit vergleichbarer Leistungsklasse.
Da die meisten Gasmotoren nach dem Otto-Prinzip arbeiten, zeichnen sie sich durch eine höhere Laufruhe aus. Das führt auch zu einer deutlichen Reduzierung der Geräuschemissionen. Wenn der Motor mit Biogas oder ähnlichen regenerativ erzeugten Brenngasen wie Holzgas oder Wasserstoff aus klimaneutralem Strom betrieben wird, kann der Motor sogar CO2-neutral betrieben werden.
Ein Nachteil dieser gasbetriebenen Motoren besteht darin, dass die Drehmomente nicht mit denen von Dieselmotoren vergleichbar sind. Dieser Nachteil kann jedoch durch den Einsatz von turboaufgeladenen Gasmotoren ausgeglichen werden.
Außerdem müssen mit Gas betriebene Motoren im Vergleich zu Dieselmotoren oft mit hohen Drehzahlen betrieben werden, um maximale Leistung zu erreichen. Peripherieanlagen wie Wasserpumpen, Hydrauliksysteme und Getriebe sind allerdings nicht immer für diese hohen Drehzahlen ausgelegt. In einigen Fällen können diese hohen Drehzahlen auch vorteilhaft sein, beispielsweise bei Stromgeneratoren mit 3000 oder 3600 Umdrehungen pro Minute.
Der Nachteil des geringeren Drehmoments ohne Turbolader kann in bestimmten Anwendungsfällen durch eine größere Getriebeübersetzung ausgeglichen werden. Ein weiteres Problem bei gasbetriebenen Systemen ist das oft sehr große Tankvolumen oder das unflexible Design dieser Tanks.
Der Einsatz von Gasmotoren erstreckt sich über verschiedene Bereiche. Dass PKWs mit Erdgas fahren, ist bekannt. Auch Fahrzeuge im Off-Road Bereich, stationäre Anwendungen und Schiffe laufen mit einem Gasantrieb:
Für den Einsatz von Gasmotoren sind zusätzliche Anpassungen am Antriebssystem erforderlich. Neben dem Motor müssen verschiedene Komponenten hinzugefügt werden, zu denen unter anderem Gasregler, Gastanks, Schläuche, Rohre, Schellen und Absperrventile gehören.
Case Studies
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