Industriemotor Diesel

Dieselmotoren sind aus der Industrie nicht wegzudenken. Besonders nicht in Bereichen wie Landwirtschaft und Bauwesen. Der geringe Kraftstoffverbrauch und das hohe Drehmoment bei niedriger Drehzahl machen diese zur idealen Wahl für anspruchsvolle Anwendungen.

Unsere Industriemotoren mit Diesel als Kraftstoff renommierter Hersteller erfüllen genau diese Anforderungen und bieten Leistungen von 2 kW bis 515 kW. Entdecken Sie unsere verschiedenen Modelle oder sprechen Sie direkt mit uns. Gemeinsam finden wir den passenden Dieselmotor für Ihre spezifische Anwendung.

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ECHTE MEINUNGEN

Andreas Zeyer Josef Zeyer Stahlbau Agrarsysteme GmbH

Die Zusammenarbeit war ausgesprochen gut und die Abstimmung der technischen Details erfolgte kompetent und zuverlässig. Unser Kunde ist mit dem eingebauten Motor sehr zufrieden.

Andreas Sander S&Ü Hydraulik und Maschinenbau GmbH

Mit den nach unseren Anforderungen angepassten Motoren N45 und F36 durch Sauer und Sohn, bekommen wir leistungsstarke und effiziente Antriebe für unsere mobilen Sägespaltautomaten.

Dipl.-Ing. (FH) Merlin Weisig Weisig Maschinenbau GmbH

Der KSD 1403 beeindruckt durch seinen kompakten, vormontierten, sehr einfachen Aufbau. Das Konzept lässt sich unseren modularen Maschinenpark nahtlos integrieren. Die notwendigen Restarbeiten bis zur Inbetriebnahme sind unkompliziert. Für uns ist der KSD 1403 eine exzellente Wahl.

HERSTELLER, AUF DIE WIR bei Industriemotor Diesel SETZEN

Industriemotor Diesel von Sauer & Sohn

Industriemotoren unterscheiden sich im Vergleich zu PKW-Fahrzeugmotoren in der Nenndrehzahl, dem Drehmoment und somit auch der spezifischen Hubraumleistung. Sie werden als Dieselmotoren und Benzinmotoren gebaut. Zusätzlich ist ein Betrieb mit Gas möglich. Mit durchschnittlichen 2,5 Litern Hubraum und bis zu acht Zylinder verfügen diese über eine Leistung zwischen 10 kW und 735 kW. Das sind umgerechnet ca. 16 PS bis 990 PS.

Industriemotoren gibt es für den stationären oder den mobilen Einsatz. Großvolumige Motoren werden häufig als Standmotor verwendet. Sie stellen mechanische Energie für Maschinen, entweder Außen oder im Gebäude selbst, zur Verfügung. Bei Schiffen werden große Industriemotoren zum Antrieb des Generators vor Ort eingesetzt. Ansonsten eignet sich der stationäre Einsatz von Industriemotoren in BHKWs und Industrieanlagen. Mobile Motoren sorgen für einen zuverlässigen Antrieb bei Fahrzeugen im Baugewerbe, Landwirtschaft und Forstwirtschaft. Wichtige Anforderungen an Industriemotoren sind Robustheit, lange Laufzeiten und geringer Verbrauch. Sprich: Ein Industriemotor muss wirtschaftlich sein – ob Diesel oder Benzin.

Dieselmotoren: eine wirtschaftliche Wahl für die Industrie

Besonders Dieselmotoren stellen eine ökonomische Antriebtechnik für die Industrie dar. Mit einem geringeren Kraftstoffverbrauch können Dieselmotoren bei langen Laufzeiten kostengünstig laufen. Vor allem bei Anwendungen in Schiffsaggregaten und großen Baufahrzeugen wie Forstmaschinen sowie Baggern ist der Dieselmotor mit seiner hohen Leistung eine gute Wahl.

Entwickelt wurde der Dieselmotor von dem deutschen Ingenieur Rudolf Diesel im Jahr 1893. Der Dieselmotor ist ein Verbrennungsmotor mit Kompressionszündung. Im Gegensatz zu einem Ottomotor zündet er ohne Hilfe einer zusätzlichen Zündkerze. Weshalb er auch als Selbstzünder bezeichnet wird. Das Diesel-Luft-Gemisch wird in der Brennkammer gebildet, hierbei spricht man von einer inneren Gemischbildung. Über die Menge des eingespritzten Kraftstoffes wird das Drehmoment eingestellt. Dabei werden zwei Motortypen von Diesel Motoren unterscheiden: Zweitakt– oder Viertakt-Hubkolbenmotoren.

Funktionsweise des Dieselmotors

Bei Hubkolbenmotoren wird im Zylinder das Diesel-Luft-Gemisch in Wärme- und Bewegungsenergie umgewandelt. Eine Zylinderfüllung an Luft wird angesaugt und durch die Kolbenbewegung stark verdichtet. Die komprimierte frische Luft erhitzt sich dabei auf ca. 700 bis 900 °C. Kurz bevor der Kolben seinen Totpunkt erreicht, wird der Kraftstoff eingespritzt, um sich im Brennraum zu verteilen. Aufgrund der heißen Luft zündet sich das Gemisch, weshalb eine Zündkerze nicht benötigt wird. Bei Zweitakt-Motoren wird verbranntes Abgas durch frische Luft ersetzt.

Die Kraftstoffeinspritzung

Bei einem Diesel Motor gibt es Unterschiede im Einspritzverfahren. Diese werden durch die Bauart des Brennraumes und der Einspritzpumpe bestimmt.

Bei Motoren mit kompakten Brennraum verläuft die Einspritzung unmittelbar. Ist eine Kammer im Brennraum vorgelagert, wird mittelbar eingespritzt. Die mittelbare Kraftstoffeinspritzung gilt wegen des geringen Wirkungsgrades als überholt.

Moderne PKW-Dieselmotoren haben eine unmittelbare Einspritzung durch eine für alle Zylinder gemeinsame Hochdruckleitung, genannt Common Rail. Die Einspritzung wird durch das Öffnen der Einspritzventile elektronisch eingeleitet.

Der Dieselkraftstoff

Es ist möglich, Dieselmotoren mit unterschiedlichen Treibstoffen zu befüllen: mit Diesel, Benzin oder auch als Gas. Spezielle Dual-Fuel-Motoren können mit Gas und Diesel gleichermaßen betrieben werden. Nicht zuletzt ist ein reiner Gasantrieb möglich. Diesel wurde zunächst bis in die frühen neunziger Jahre nur für Landfahrzeuge genormt. Im Jahr 1993 folgte dann die allgemeine Norm. Vorher wurden Dieselmotoren mit minderwertigen Ölen betankt. Das schadet dem Motor und der Umwelt.

Höherer Wirkungsgrad im Vergleich zum Benzinmotor

In Abgrenzung zum Ottomotor, können Dieselmotoren bei einer Volllast Wirkungsgrade von über 35 % erreichen. Mit einem Turbolader um einige Prozente mehr. Besonders im niedrigen Drehzahlenbereich ist eine Turboaufladung effektiv.

Kühlung des Motors

Damit der Motor nicht durch hohe Temperaturen beschädigt wird, ist ein Kühlsystem am Motor unabdingbar. Heutzutage werden Verbrennungsmotoren wassergekühlt statt wie früher luftgekühlt. Das Gemisch besteht aus Wasser, Frost- und Korrosionsschutzmittel. Die Vorteile einer Wasserkühlung sind ein gleichmäßiger Wärmetransport und Kühlung der Motorteile, was weniger Leistung benötigt im Vergleich zur Luftkühlung. Gleichzeitigt wirkt die Wasserummantelung geräuschdämmend. Nachteile entstehen dagegen bei der aufwendigeren Bauweise und dem höheren Gewicht und Preis, da mehr Komponenten zur Kühlung benötigt werden.

EU-Stage-V für industrielle Dieselmotoren

Mit dem Ziel, die Emissionswerte von Verbrennungsmotoren zu senken, werden stetig strengere Abgasvorschriften eingeführt. Innerhalb der EU müssen Industriemotoren der Abgasnorm EU Stage V entsprechen. Um diese zu erfüllen, werden Veränderungen in der Einspritzung, Verbrennung und der Abgasnachbehandlung vorgenommen. Dieser Herausforderung haben sich Motorenhersteller wie Kohler und FPT Industrial gestellt und ihre Motoren daraufhin angepasst.

Case Studies

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