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Notstromaggregat

Notstromaggregate versorgen Anlagen, Gebäude und Schiffe bei einem Ausfall mit ausreichend Strom. Mit Hilfe unserer Dieselaggregate der Hersteller KOHLER und FPT sind Sie auf der sicheren Seite. Auch gasbetriebene Lösungen mit einer Leistung von bis zu 2.500 kWe für dezentralisierte Versorgung oder Spitzenlastabdeckung bieten wir gerne an.

Kraftstoffart
Elekt.-System
Prime Power
kWmkWm
Standby Power
kWmkWm

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    Notstromaggregate von Sauer & Sohn

    Ein Notstromaggregat ist eine Einrichtung, die unabhängig von Stromnetzen elektrische Energie bereitstellt. Eine Antriebseinheit, meist ein Verbrennungsmotor (Diesel- oder Benzinmotor) und ein Generator, der die mechanische Energie des Antriebs in elektrische Energie umwandelt. Notstromaggregate werden auch Stromerzeuger, Stromaggregate oder Stromgenerator genannt. Sie können Teil einer umfangreichen Notstromversorgungsanlage sein, die aus mehreren Stromerzeugern besteht.

    Gelber Diesel Generator

    Einsatzbereit, wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt

    Notstromaggregate werden als mobile oder stationäre Geräte dort eingesetzt, wo kein öffentliches Stromnetz vorhanden ist oder ein Netzausfall schwerwiegende Folgen haben kann, wie in Krankenhäusern, Chemiewerken, Serverräumen und Kernkraftwerken. Sie haben den Zweck mit ihrer Kapazität Verbraucher mit Strom zu versorgen, ohne dabei in das öffentliche Netz einzuspeisen. Diese Betriebsart wird Inselbetrieb genannt. Die Leistung der Stromerzeuger unterscheidet sich im Blick auf den Einsatzort. Um eine Baustelle mit Strom zu versorgen, ist ein Stromerzeuger mit einer Leistung von um die 15kVA ausreichend. Ein Datenzentrum dagegen benötigt mit 2.000 kVA eine deutliche höhere Leistung.

    Die wohl wichtigste Eigenschaft und Voraussetzung von Notstromaggregaten ist die Zuverlässigkeit. Es muss gewährleistet sein, dass bei einem Ausfall des öffentlichen Stromnetzes, die Stromerzeuger die benötigte Energie liefern kann. Die Gewährleistung der notwendigen Zuverlässigkeit ist oft eine große Herausforderung. Da Verbrennungsmotoren, die längere Zeit nicht gelaufen sind, häufiger ausfallen. Um einen langandauernden Stillstand der Motoren zu vermeiden, werden solche Notstromaggregate regelmäßig über einen gewissen Zeitraum am Laufen gehalten. Und selbst dann kann man sich nicht sicher sein, dass sie im Notfall problemlos zur Verfügung stehen. Dies kann bis zu einem gewissen Grad, durch die Verwendung mehrerer Motoren verbessert werden. Dabei müssen nicht alle Motoren gleichzeitig die erforderliche Leistung erbringen.

    Typen von Notstromaggregaten

    Für die Notstromversorgung sind Stromerzeuger in den unterschiedlichsten Größen erhältlich. Von kleinen, tragbaren Geräten für Privatpersonen bis zu festinstallierten Aggregaten mit mehreren tausend Kilovoltampere. Große und leistungsstarke Notstromaggregate stehen üblicherweise in der Nähe der zu versorgenden Anlage, um einen Energieverlust durch Wärme zu verhindern. Stromerzeuger auf großen Schiffen sind direkt am Antriebsmotor angebracht.

    Notstromaggregate gibt es als Diesel-Generator, Benzin-Generator und auch als Stromgenerator mit Gasantrieb. Um die richtige Netzfrequenz zu erhalten, ist die Drehzahl des Motors genau geregelt. Diese enthält allerdings einige Abweichungen im Gegensatz zum öffentlichen Stromnetz.

    Mobile Stromgeneratoren, also kleine Geräte für Privathaushalte, werden mit einem Benzinmotor angetrieben. Mit einer Leistung von bis 1,5 kW können Kleingeräte wie Radios oder Handmixer betrieben werden. Aggregate mit bis zu 2 kW sind größer und werden mit einem 4-Takt-Motor betrieben.

    Inverter-Stromerzeuger gehören ebenfalls zu den kleineren, mobilen Stromerzeugern. Hierbei läuft der vorhandene Verbrennungsmotor unabhängig vom Generator. Sie laufen in unterschiedlichen Frequenzen, womit gefährliche Spannungsschwankungen verhindert werden können. Das hat vor allem den Vorteil, dass sensiblere Elektrogeräte, wie Laptops oder Smartphones bei der Nutzung nicht beschädigt werden.

    Große Generatoren laufen dagegen mit Diesel. Sie sind zwar wesentlich teurer und benötigen aufgrund ihrer Baugröße mehr Standplatz. Dafür verfügen sie über eine sehr hohe Leistung und können nahezu durchgängig laufen. Sie müssen aber vom qualifizierten Fachpersonal angebracht, gewartet und vom örtlichen Netzbetreiber abgesprochen werden.

    Eine andere Art von Generator ist der Zapfwellengenerator. Dieser verfügt über keinen eigenen Motor und wird, vor allem in der Landwirtschaft, an die Zapfwelle eines Fahrzeugs angeschlossen. Sie sind günstig in der Anschaffung und schnell einsatzbereit.

    Aber auch Stromerzeuger mit Gasantrieb kommen zum Einsatz. Stromgeneratoren mit Gasantrieb sind im Unterhalt günstiger als Stromerzeuger mit Benzin oder Diesel als Kraftstoff. Daneben gibt es die Möglichkeit die Dual-Fuel Technologie zu nutzen. Hierbei kann der Motor entweder mit Benzin oder mit Gas angetrieben werden.

    Es besteht noch die Möglichkeit Generatoren mit der Hybridtechnologie zu betreiben. Solche Geräte funktionieren aus einer Kombination von Batterien und einem Verbrennungsmotor. Kommt es zu einem Stromausfall, kommen zunächst die Batterien zum Einsatz. Nach kurzer Zeit schalten sich die Motoren ein, da ihr Tank mehr Energie speichern kann als die Batterien. Der Vorteil an dieser Technologie ist der, dass die Verbrennungsmotoren nicht ständig im Leerlauf gehalten werden müssen.

    Funktionsweise von Notstromaggregaten

    Ein Notstromaggregat besteht in der Regel aus einem Verbrennungsmotor und einem Generator. Der Motor bezieht den Kraftstoff aus einem ständig verfügbaren Kraftstofftank und wandelt dabei chemische Energie in kinetische Energie um. Diese Bewegungsenergie treibt einen Generator an, der den erzeugten Strom direkt in das zu versorgende Anlagennetz einspeist. Natürlich ist die Versorgungsdauer einer Einheit angeknüpft an die vorhandene Treibstoffmenge. In den meisten Fällen handelt es sich jedoch nur um vorübergehende Stromausfälle, sodass Notstrom ausreicht.

    Sicherheit von Stromaggregaten

    Zum Schutz vor Stromausfällen müssen mobile Geräte eine ausreichende Erdung haben. Schutzmaßnahmen, wie Sicherungen, Schutzschalter und Isolationen, sorgen für eine Sicherheit zwischen dem Notstromaggregat und dem Verbrauchen. Für die Wartung von großen Stromaggregaten sind Spezialisten zuständig.

    Wo werden Stromaggregate eingesetzt?

    Stationäre Stromerzeuger werden unter anderem in Krankenhäusern, Industriebetrieben, Flughäfen und in Umspannwerken verwendet. Ein Hochlaufen der Stromerzeuger unter Last nicht möglich ist, um aber kurze Ausfälle auszuheben ist eine batteriegepuffte Stromversorgung notwendig. Somit läuft das Aggregat dauerhaft. Um das zu ermöglichen, werden Dieselmotoren dauerhaft bis 80°C beheizt.

    Für Hochhäuser sind der Einbau und die zusätzliche Versorgung durch Notstromaggregate vorgeschrieben, damit bei einem Stromausfall die Löschanlage, Fahrstühle und Notbeleuchtung im Betrieb gehalten werden kann.

    Kleine und mobile Geräte können getragen oder auf Anhängern montiert werden. Solche mobilen Stromerzeuger werden insbesondere bei der Feuerwehr und im Katastrophenschutz eingesetzt. Sie sind nicht nur zum Überbrücken von Stromausfällen hilfreich, sondern ermöglichen Hilfsorganisationen in Gebieten ohne Strom zu arbeiten.

    Stromversorgung an Bord

    Damit die Bordstromversorgung erhalten bleibt, werden Fahrzeuge mit einem erhöhtem Strombedarf mit speziellen Aggregaten ausgestattet. Sie sind erschütterungsbeständig sowie komplett schallgedämmt, dies ist möglich mit Hilfe von wassergekühlten Motoren und Generatoren. Die Bordstromaggregate liegen zwischen 2 und 50 kVA. Hauptsächlich werden diese mit Dieselmotoren angetrieben.

    Notstrom- und Bordstromaggregate von Sauer & Sohn

    Unsere langjährige Erfahrung mit Motoren und Aggregaten ermöglicht es uns, neben leistungsstarken und emissionsarmen Antriebsmotoren auch perfekt kompatible Bordstromaggregate aus einer Hand anzubieten. Wir bieten ein vollständiges Portfolio an Schiffsgeneratoren für gewerbliche Anwendungen in einem Leistungsbereich von 17 bis 320 kVA für Hilfs- und Notstromerzeugung sowie diesel-elektrische Antriebe an. Unsere Marine-Stromaggregate sind als 50-Hz-Versionen erhältlich und verfügen über zahlreiche Optionen wie Schallschutzhaube, Bedienfelder und Kühlungsvarianten. Hohe Betriebszeiten und lange Serviceintervalle gewährleisten einen wirtschaftlichen Betrieb und zuverlässige Leistung über den gesamten Lebenszyklus der Anlage. Neben standardisierten Bootsaggregaten bieten wir auch kundenspezifische Sonderlösungen an. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.